Türsteher vor Arztpraxis
Türsteher vor Arztpraxis
Achtung Satire!
Revolutionäre Idee
Eine revolutionäre Idee hat Gesundheitsminister Stöger vorgeschlagen.
Um den unkontrollierten Ansturm von Patienten zu den Ärzten Herr zu werden, sollen Türsteher vor der Praxis Stellung beziehen. Damit sollen die unnötigen Arztbesuche deutlich reduziert werden und die dringenden Fälle können schneller abgehandelt werden.
Anders als in ihrem Ursprungsjob, Türsteher vor der Disco, sollen hier die Stammgäste mit besonderem Nachdruck vertrieben werden. Dies erfordert natürlich ein Umdenken bei den Türstehern. Und wie jeder weiß, tun sich diese beim Denken besonders schwer. Deswegen bietet das AMS spezielle Kurse für Türsteher an, um dieses Umdenken zu schulen. Ein Kurs dauert 6 Monate und beinhaltet neben dem Umdenken auch die Ausbildung zum deutlichen sprechen. Denn wie eine Studie beweißt, haben Türsteher mit der Sprache ein großes Problem.
Zwei Fliegen mit einer Klatsche
Stöger sieht in seiner Idee die Möglichkeit zwei Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen.
Neben der Entlastung für die Ärzte, könne auch der Arbeitsmarkt davon profitieren. Da es derzeit noch nicht genügend Türsteher gibt, soll es eine eigene Berufsausbildung dafür geben. Bevorzugterweise werden hier Langzeitarbeitslose herangezogen. Die Ausbildung soll 3 Jahre dauern. Neben Sprache und Denkvermögen, soll vor allem der aufrechte Gang und der grimmige Blick trainiert werden. Das Einstiegsgehalt soll bei 1900 Euro brutto liegen. Dazu kommen diverse Zulagen wie Gewaltzulage, böse Schauen Zulage oder die aufrecht stehen Zulage.
Kranke Patienten davon nicht betroffen.
Wirklich kranke Patienten sind von der Türsteher Offensive nicht betroffen. Sollten diese bei Gewaltanwendung durch den Türsteher verletzt werden, ist der Arzt verpflichtet sich um ihre Verletzungen zu kümmern. Dabei ist der Grad der Verletzung auschlaggebend für die Wartezeit.
Sollten es einige Patienten doch schaffen, sich beim Türsteher vorbei zu mogeln, hat Stöger auch hier einen Lösungsvorschlag. Abgeschaut bei der Unterhaltungsindustrie, sollen die Wartezimmer mit Stroposkoplampen, Technomusik und Seifenschaum aufwarten können. Einer Studie zufolge, sollen diese Umweltfaktoren störend auf kranke Menschen wirken.
Erweiterungen vorstellbar.
Sollten die geplanten Maßnahmen greifen, sind,lt. Stöger, Erweiterungen vorstellbar.
So könnten auch in den Ambulanzen der Spitäler Türsteher Position beziehen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass der Türsteher die Patienten nicht vom Personal unterscheiden kann und es dadurch zu tumultartigen Szenen kommen könnte. Eine entsprechende AMS Schulung soll aber auch hier Abhilfe schaffen.
Unklarheiten über die Kompetenzen.
Unklar ist noch, was in den Kompetenzbereich eines Türsteher fällt. Neben der üblichen Bewaffnung zur Selbstverteidigung gegen agressive Patienten wie z.B. Schlagring, Pfefferspray und Tränengas, wird noch der Einsatz von Elektroschockern diskutiert. Da sich dieser Nachteilig bei Herzschrittmachern auswirkt, sollen leichtere Modelle aus Schweden bestellt werden. Eine Kommision prüft derzeit die verschiedensten Anbieter. Hier ist in den nächsten Monaten mit einer Entscheidung zu rechnen.
Hallo,
Ich bin 40 Jahre jung und komme aus dem schönen Wien.
Hirntod versteht sich als Satireblog, welchen man nicht allzu ernst nehmen sollte.
Die hier geposteten Meldungen sind fiktiv und sollen lediglich eurer Unterhaltung dienen.
Also, nehmt nicht alles so ernst, sondern versucht die Welt mit einem Lächeln zu verbessern. 




Es ist schon Erstaunlich auf was für Ideen mache Politiker kommen…
Ich freue mich schon auf das Erste “Du mommst hier ned rein” :-)
Hoffen wir, dass es nie Realität wird, sondern nur Fiction.
mfg
Zeitgeist